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Mit einem Paukenschlag eröffnete Nadine das Dessertbüffet. Ein Bukett voller Harmonie: Hier spielen verschiedene Crèmes, Kuchen, Beeren und Früchte gross auf und verklingen erst nach einem Crescendo im Gaumen. Man merkt, da haben viele das Dessert-Instrumentatium professionell und meisterlich erlernt.
In der kurzen Zeit, in der ich nach meiner Kamera suchte, hatten sich viele der angenehmen Gäste am Erdbeer-Tiramisu delektiert oder es wurde schon auf die eigenen Porzellanteller geschöpft. Mit einem lauten Schrei mit meiner Stentorstimme gelang es mir, noch den letzten Rest in der Schale zu fotografieren.
Und weil es sooo delikat war, habe ich nach dem Rezept gefragt.
Zutaten für 4 Personen Ich empfehle, die Menge für 2-3 Personen zu rechnen. Alles wird aufgegessen, das garantiere ich. 250 g Mascarpone 2 frische Trinkeier 100 g Puderzucker 50 g Zucker 1 dl Schlagrahm (Vollrahm) 500 g frische Erdbeeren 100 g Löffel-Bisquits 2 cl Orangenlikör (Grand Marnier)
Zubereitung Sauce: Erdbeeren waschen, rüsten, und trocknen. Die Hälfte der Erdbeeren in Stück schneiden und mit dem Zucker fein pürieren, mit Grand Marnier parfümieren.
Die restlichen Erdbeeren in Scheiben schneiden und nachher für die Dekoration verwenden.
Mascarpone-Masse: Eigelb und Puderzucker gut rühren und mit Mascarpone mischen. Eischnee sowie Rahm steif schlagen, beides vorsichtig darunter ziehen.
Die Hälfte der Masse in eine Form füllen, mit 1 Lage Löffelbiscuits bedecken, diese mit der Sauce gut tränken. Die restliche Masse darüber geben. Kühl stellen.
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Heute habe ich meiner Grossmutter zugeschaut, wie sie mit zittrigen Händen den Faden in die Nadel einfädelte. Ich dachte bei mir: “Eher geht ein Kamel durch das Nadelöhr als der Faden”.
Da täuschte ich mich gewaltig. Das ging Ruckzuck.
Trocken beantwortete sie meine Frage: Das geht ganz leicht, wenn man das Fadenende mit Haarspray besprüht und kurz antrocknen lässt. Wie recht sie hat.
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Gestern musste ich ein Paar neue Hosen kürzen. Es war ein Schnäppchen. Aber mit etwas zu langen Beinen. Das Kürzen hätte halbsoviel wie die Hosen gekoset. Und ich hätte drei Tage warten müssen. So entschied ich, den Saum selbst zu kürzen. Zuerst bestimmte ich, wie viel ich kürzen muss. Zur Sicherheit mass ich beide Beine, oha – das linke ist tatsächlich 1 cm kürzer als das rechte. 3.5 und 4.5 Zentimeter notierte ich auf einem Zettel. Dann mass ich die Tiefe des Hosenaufschlags und notierte 2.5 Zentimeter Aufschlag. Anschliessend mass ich die Tiefe des gesamten Saum mit abgeklapptem Aufschlag und notierte dies.
Zuerst öffnete ich den Aufschlag, so dass das Bein in voller Länge war.
Jetzt bügelte ich die Hosen mit dem Dampfbügeleisen. Hinweis: Ich füllte etwas Krauseminze-Oel zu. Machen Sie sich keine Sorgen, es wirst nicht duften, wenn Sie Ihre Hosen tragen. Aber das Resultat wird viel besser.
Jetzt werden die Hosenbeine verkürzt. Nach dem Motto: Zweimal messen, einmal schneiden.
Damit der Rand nicht ausfranst, habe ich ihn Zickzack genäht. Ich hätte aber auch ein Stoffband nehmen können. Aber Zickzack ging schneller. Jetzt faltete ich den neuen Aufschlag in der gleichen Höhe wie beim Original und drückte ihn gut fest.
Mit einigen kleinen Stichen befestigte ich am Ende den Aufschlag an die Hose.
Jetzt geniesse ich meine neuen Hosen doppelt. Erstens, weil es ein Schnäppchen war.
Zweitens, weil die Hose mir sensationell gefällt.
Drittens, weil es mir geglückt ist.
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Zutaten:
- 250 g Mascarpone
- 250 g Quark
- 2 dl Rahm, steif geschlagen
- 2 Orangen, filetiert (Tarocco mag ich am liebsten)
- Saft von 3-4 Orangen (Wichtig: saftig-süsse Orangen verwenden)
- 120 g Rohzucker
- ½ Päckli Vanillezucker
- Schokoladen- oder Kakaopulver
- 1 cl Orangenlikör (Grand Marnier)
- Löffel-Biscuits
Zubereitung
Mascarpone, Quark, Rahm, Orangenfilets, Zucker und Vanillezucker zu einer Creme rühren. Den Orangensaft mit dem Orangenlilör verfeinern, Löffel-Bisquits auf dem Boden einer Schale verteilen und dann mit dem Orangensaft tränken.
Einen Teil der Creme darüber verteilen, so dass die Biscuits gut bedeckt sind.
Wiederholen Sie dann diese Schichten bis zu einer Höhe von 3-4 cm oder bis die Schüssel gefüllt ist. Schliessen Sie das ganze mit Creme ab.Bestreuen Sie das ganze mit dem Schokoladenpulver ab bis der Belag deckend ist. Garnieren Sie mit einigen dünnen Orangenscheiben (mit Schale wirkt es schöner)
Das Ganze 2-3 Stunden oder über Nacht durchziehen lassen.
Schmeckt sehr fruchtig und erfrischend, gleichzeitig cremig.
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Zutaten 4 Tassen Espresso 1 dl Kaffeelikör 4 frische Eidotter (Bodenhaltung-Trinkeier) 60 g Kristallzucker Mark aus 1/2 Vanilleschote Prise Salz 300 g Mascarpone 1 Blatt Gelatine 1 100 g Tafel Toblerone 1 Paket Löffel-Biscuits (ca. 20-25 Stück) Kakao- oder Schokaladenpulver (zum Bestreuen) 1 dl Kaffee-Rahm (Sahne) flüssig 1 dl Vollrahm halbsteif geschlagen
Zubereitung: Eidotter, Zucker, Salz und Vanillemark schaumig rühren. Sobald sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, die in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine ausdrücken, zugeben und auflösen. Schüssel in ein kaltes Wasserbad stellen und Masse kalt rühren. Zum Schluss Mascarpone löffelweise unterrühren. Für die Schokolademousse den flüssiger Rahm aufkochen und die gehackte oder gemahlene Toblerone beigeben. Schmelzen Sie unter ständigem Rühren bis es eine cremige Mousse ist und lassen Sie diese dann wieder abkühlen . Den halbsteif geschlagenen Rahm unterziehen. Frisch zubereiteten Espresso mit Kaffeelikör vermischen.
Belegen Sie den Boden der Glasschüssel mit den Löffelbiscuits und tränken Sie diese mit der Kaffeemischung. Dann abwechselnd Mascarponecreme und Schokolademousse darüber auftragen, glatt streichen und mit getränkten Biskotten belegen. Wiederholen Sie diese Schritte, bis alles verbraucht ist oder die Schüssel gefüllt ist. Die oberste Lage sollte Mousse sein. Streichen Sie jetzt die Oberfläche glatt und stellen Sie diese mit einer Cellophan-Folie abgedeckt (am besten über Nacht) iin den Kühlschrank. Vor dem Servieren die Oberfläche mit Kakaopulver bestreuen, so dass die ganze Fläche gut bedeckt ist.
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Auf dem Grill zubereitetes Fladdenbrot ist knuspriger und schmeckt mir viel besser als wenn ich es im Backofen zubereite.
Zutaten: 300 g Weissmehl 1 Teelöffel Salz 1 Teelöffel Pizzakräutermischung (noch besser mit frisch gehackten Kräutern) etwa 10 Gramm zerbröckelte Hefe 1 Esslöffel Olivenöl extra vergine ca 1 dl lauwamers Wasser oder Milch 1 fein gehackte rote Peperoni
Vorbereitung Alle (Ausnahme Peperoni) Zutaten in einer Schüssel mischen, Oel und Wasser beigeben, zu einem weichen Teig kneten. Anschliessend noch die Peperoni einkneten. Den Teig zugedeckt bis zur doppelten Grösse aufgehen lassen. Teilen Sie dann den Teig in 6 – 10 Portionen und formen Sie dann von Hand runde Fladen, etwa 1 cm dick und lassen Sie diese dann etwa eine halbe Stunde nochmals aufgehen.
Grillieren Sie diese beidseitig je etwa 3 – 5 Minuten über mittelstarker Hitze bis die Kruste die gewünschte Bräune hat, stellen Sie dann den Grill etwas höher und lassen Sie dann die Fladen bei schwacher Glut fertig grillen.
Ich geniesse diese Fladen zu einem feinen Glas Rotwein und Sbrinz-Möcklein.
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Zutaten: 1 Pariserbrot oder ein Bauern-Weissbrot 100 Gramm Butter oder Margarine, weich 1 Esslöffel Thymianblättchen 1 Esslöffel Majoran fein gehackt 1 Esslöffel Rosmarin gehackt Gehackter Schnittlauch nach Belieben für die Garnitur 1/2 Teelöffel Salz
Zubereitung Schneiden Sie das Brot mit etwa 1.5 cm Abstand in Scheiben, so tief wei möglich, dass aber der Boden zusammenhält. Mischen Sie in einer kleinen Schüssel die Butter mit den Kräutern und schmecken Sie das ganze Ihrem Geschmack entsprechend ab. Sie können noch vereinzelt ganze Rosmarin-Nadeln einmischen. Streichen Sie jetzt ausreichend Kräuterbutter zwischen die Brotscheiben, und packen Sie dann das Brot in Alufolie.
Grillieren Sie nun das ganze über mittelstarker Glut und wenden Sie das Brot regelmässig. Bei zu grosser Hitze wird der Boden schnell schwarz.
Dekorieren Sie zum Servieren das Brot mit gehackten Schnittlauch und einigen Rosmarin-Zweigen.
Warm gegessen schmeckt es am besten.


